1. Schneller Transfer & kontrollierte Vorabkühlung
Das zu langsame Bewegen dünner Klingen vom Heizofen in den Kühlbehälter führt dazu, dass die Werkstücktemperatur unter den "Ar3-Kritischer Punkt bevor es in das Abschreckbad gelangt. Dies führt zu einer teilweisen Zersetzung, wodurch eine unzureichende abgeschreckte Mikrostruktur entsteht, die die Härteanforderungen nicht erfüllt.
Faustregel:Dünne, kleine Klingen müssen so schnell wie möglich in das Kühlbad überführt werden, während größere Klingen beim Vorabkühlen ein präzises Timing erfordern.
2. Rationale Ofenbeladung
Die Ofenbeladung muss angemessen sein. Der ideale Abstand zwischen den Klingen sollte der Dicke der Klinge selbst entsprechen. Überlappende Werkstücke führen zu ungleichmäßiger Erwärmung, was direkt zu inkonsistenter Härte führt.
3. Richtiger Abstand im Abschreckbad
Beim Eintauchen der Klingen in die Abschreckflüssigkeit ist ein deutlicher Abstand zwischen den einzelnen Teilen einzuhalten. Zu dichtes Packen behindert das Aufbrechen der Dampfhaut (Dampffilm) in der Nähe der Werkstücke, was zu geringerer Härte auf den einander zugewandten Oberflächen führt.
4. Intermittierendes Abschrecken zur Temperaturstabilität
Nicht versuchen, die gesamte Charge in einem kontinuierlichen Durchgang abzuschrecken. Überwachen Sie den Temperaturabfall im Ofen; bei Bedarf müssen Sie die Ofentür zwischendurch schließen, um die Kammer wieder aufzuheizen. Dadurch wird sichergestellt, dass die zuerst und zuletzt abgeschreckten Werkstücke die gleiche Härte erreichen.
5. Strenge Kontrolle der Kühlflüssigkeitstemperatur
Achten Sie besonders auf die Temperatur der Kühlflüssigkeit. Abschrecköl muss strikt zwischen 30°C und 80°C gehalten werden. Ein Betrieb außerhalb dieses Bereichs führt zu unzureichender oder ungleichmäßiger Härte in der gesamten Charge.
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