Sep 08, 2026
Optimierung von Grobblechscherenmessern: Leistungsvorteile und Anwendungsrichtlinien für H13-Werkzeugstahl
Bei der Verarbeitung von Mittel- und Grobblechen liegt die Dicke im Allgemeinen zwischen 8 und 60 mm, wobei Warmwalzen das Hauptherstellungsverfahren ist. Die gewöhnlich verwendeten Werkstoffe sind Q235, Q345, verschiedene hochfeste Stähle und ähnliche. Um durch das Schneiden verursachte Fehler im Querschnitt zu reduzieren, wird das Scheren bei hohen Temperaturen, typischerweise zwischen 400 °C und 700 °C, durchgeführt. Vier Hauptherausforderungen beim Hochleistungsscheren von Messern 1. Hohe Temperatur: Bei hohen Temperaturen wird der Martensit im Werkzeug angelassen und zerfällt in Ferrit und große Karbide, wodurch die Matrix weicher wird. Bei 400 °C beginnt Zementit (Fe3C) zu vergröbern und verliert seine Wirksamkeit; infolgedessen verliert die Klinge an Härte und fällt aus. 2. Zunder: Das Vorhandensein von Eisenoxidzunder auf der Oberfläche von warmgewalzten Blechen führt zu erhöhtem Abrasivverschleiß des Werkzeugs. Die Schneidkante des Messers rundet sich allmählich ab und verliert dadurch ihre Schärfe, was wiederum unbeabsichtigt den Werkzeugspalt vergrößert und zu größeren Schergraten am Stahlblech führt. 3. Ermüdung: Die Härte des Zunders auf der Blechoberfläche ist erheblich größer als die des Grundmetalls; er ist spröde sowie abrasiv und bildet somit den Hauptgrund für den Verschleiß und das Versagen von Scherwerkzeugen. Gleichzeitig verstärken die Scherbedingungen unter thermischer Wechselbeanspruchung die Ermüdungseffekte. 4. Stoßbelastung: Was die Stoßbelastung betrifft, so ist die Dicke von warmgewalzten Blechen gewöhnlich nicht gleichmäßig, und der spröde Zunder bricht beim Aufprall auf, was zu lokalen Spannungsspitzen an den Scherkanten führt; unter wiederholten Stößen wachsen die mikroskopischen Defekte der Messerschneide, sodass kleine Stücke des Oberflächenmaterials vom Messer abplatzen und es zu Ausbrüchen an der Messerschneide kommt. Scherziele für Grobbleche. Unter den oben genannten anspruchsvollen Betriebsbedingungen stehen Stahlwerke vor erheblichen Herausforderungen, die vorgegebenen Scherkriterien zu erreichen: 1.Schergrat innerhalb von 2.Die Längentoleranz der Blechtafel nach dem Schneiden liegt innerhalb von plus/minus 0,5 bis 1 mm, und der Schnitt muss rechtwinklig sein. 3.Sauberer Querschnitt ohne Ausreißen, Knollenbildung oder Kantenabplatzungen. 4.Messerstandzeit, die eine Serienfertigung mit geringer Werkzeugwechselhäufigkeit unterstützt. Legierungszusammensetzung und Leistungsfähigkeit von H13-Werkzeugstahl Um den anspruchsvollen Problemen beim Grobblechscheren zu begegnen, hat sich LCKNIFE aufgrund seiner vorteilhaften Zusammensetzung für den Werkzeugstahl H13 (1.2344, 4Cr5MoSiV1) entschieden. 1.Kohlenstoff (C: 0,32–0,45 %): Trägt zur Matrix-Härte nach dem Abschrecken und zur Grundverschleißfestigkeit bei; der mittlere Kohlenstoffgehalt sorgt für Zähigkeit des Messers, ohne Sprödigkeit zu verursachen. 2.Silizium (Si: 0,80–1,25 %): Verbessert die Durchhärtbarkeit von Messerstahl und erhöht die Oxidationsbeständi...
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