Die Leistungsunterschiede zwischen 3Cr-H13-Stahl (mit auf 3 % reduziertem Chromgehalt) und herkömmlichem H13-Stahl (mit 5 % Chromgehalt) wurden verglichen. Mittels SEM, TEM und XRD wurden mikrostrukturelle und Phasenanalysen durchgeführt, um den Einfluss von Chrom auf die Eigenschaften des H13-Stahls zu untersuchen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Reduzierung des Chromgehalts die Anlassstabilität und die Hochtemperaturfestigkeit von H13-Stahl deutlich verbessert. Diese Verbesserung ist primär auf den Grad der Martensiterholung im angelassenen Gefüge und die spezifischen Arten der sekundären Karbidausscheidung zurückzuführen. Konventioneller H13-Stahl: Beim Anlassen bei 650 °C erholt sich der Martensit nahezu vollständig, was zu einem deutlichen Abfall der Matrixfestigkeit führt. Große Mengen nahezu kugelförmiger Cr
7C
3- und M
6C-Karbide scheiden sich entlang der ursprünglichen Martensitlamellen und Korngrenzen ab und schwächen so die sekundärphasenverstärkende Wirkung. 3Cr-H13-Stahl: Nach dem Anlassen bei 650 °C behält die Matrix ihre Lamellenmartensitstruktur mit einer hohen Versetzungsdichte. Gleichzeitig scheidet sich eine große Menge feiner, dispergierter, kurzstäbchenförmiger Vanadiumkarbide (VC) innerhalb der Lamellen ab. Diese Karbide sorgen für Dispersionshärtung und fixieren die Versetzungen, wodurch die Martensitbildung verzögert und somit die Hochtemperaturleistung verbessert wird. Diese Schneidmesser eignen sich ideal zum Warmschneiden von mittel- bis dicken Blechen und Knüppeln in Stahlwerken.
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